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Die
Halbinsel Samana ist mit ihren Wasserfällen, Seen, Höhlen und
Flüssen fast zu schade um nur an den endlosen, kilometerlangen
Stränden zu baden, schnorcheln oder tauchen. Von hier aus werden
eine Vielzahl von lohnenden Ausflügen angeboten.
Nationalpark Los Haitises:
"Gebirgiges
Land" nannten die Taínos, die Ureinwohner Hispaniolas, das
unwegsame Gebiet zwischen der Bahía de Samaná und der Cordillera
Oriental, das als Parque Nacional Los Haitises besonders
geschützt ist. Die Erosion schuf hier aus dem Kalkstein eine der
geologisch interessantesten Landschaftsformen der Karibik: eine
ausgeprägte, üppig bewachsene Karstlandschaft mit weit
verzweigten Höhlensystemen, Einsturzkratern (Dolinen) und
imposanten Steintürmen (Mogotes), die zum Teil als Inseln
(Cayos) vor der Küste in Erscheinung treten.
In den ausgedehnten Mangrovengürteln sowie im tropischen
Regenwald im Landesinneren können Naturliebhaber unter den ca.
120 verschiedenen Vogelarten auch das Leben des
Palmenschwätzers, des dominikanischen Nationalvogels, studieren.
Die fantastische Urlandschaft, verbunden mit ihren religiösen
Vorstellungen, bildeten bereits um 2000 v. Chr. die Siboneyes
und später die Taínos in zahlreichen Höhlenbildern ab, auf denen
Wale, Fische und Insekten sowie ein Schamane (Behique) zu sehen
sind.
Wasserfall El Limon:
Etwa 10 km in südöstlicher Richtung von Las Terrenas befindet
sich das kleine, hübsche Dorf El Limon, ein kleines Bauerndorf,
das in einer hügeligen Landschaft liegt. Etwa 2 km von diesem
Dorf entfernt liegt der Wasserfall Saltos de Limon, der größte
Wasserfall der Halbinsel und zweitgröße Wasserfall der gesamten
Dominikanischen Republik. Atemberaubend schön wirken die
Kaskaden des Wasserfalls El Limón, der versteckt im Regenwald
liegt und ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Wer den
Fußmarsch über zum Teil sehr schlammige Wege hinter sich hat,
kann sich auf ein “prickelndes” Bad freuen. Das Wasser stürzt 50
m tief.
Jeepsafaris:
Wer im Hinterland der Dominikanischen Republik die Einheimischen
in ihrer Ursprünglichkeit besuchen möchte, kann dieses per Jeep
erkunden. Es werden auch geführte Touren angebote. Da die
Verkehrswege in diesen Regionen hauptsächlich für Pferde und
Esel gemacht wurden, kann es nach stärkeren Regenfällen durchaus
auch mal etwas matschig werden...! Ein echtes Abenteuer !
Boca di Diabolo, das "Nasenloch des Teufels ". Auf dem Weg
dorthin geht es vorbei an einer alten verlassenen Marmormine.
Beeindruckend ist der angrenzende Gebirgszug, der mit unzähligen
Säulenkakteen und Agaven bewachsen ist. Ein herrliches Panorama.
Das "Nasenloch des Teufels" ist ein kleiner, vom Meer
ausgewaschener Schlund. Bei entsprechender Brandung wird das ca.
20 m tiefer gelegene Wasser des Meeres in diesem Schlund
verdichtet und eine Wasserfontäne schießt
nach oben. Je stärker die Brandung, je höher die Fontäne. Bei
starkem Sturm schießen die Fontänen bis zu 80m hoch.
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