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13/04/2007 13:28

              


Die Halbinsel Samana ist mit ihren Wasserfällen, Seen, Höhlen und Flüssen fast zu schade um nur an den endlosen, kilometerlangen Stränden zu baden, schnorcheln oder tauchen. Von hier aus werden eine Vielzahl von lohnenden Ausflügen angeboten.



Nationalpark Los Haitises:

"Gebirgiges Land" nannten die Taínos, die Ureinwohner Hispaniolas, das unwegsame Gebiet zwischen der Bahía de Samaná und der Cordillera Oriental, das als Parque Nacional Los Haitises besonders geschützt ist. Die Erosion schuf hier aus dem Kalkstein eine der geologisch interessantesten Landschaftsformen der Karibik: eine ausgeprägte, üppig bewachsene Karstlandschaft mit weit verzweigten Höhlensystemen, Einsturzkratern (Dolinen) und imposanten Steintürmen (Mogotes), die zum Teil als Inseln (Cayos) vor der Küste in Erscheinung treten.

In den ausgedehnten Mangrovengürteln sowie im tropischen Regenwald im Landesinneren können Naturliebhaber unter den ca. 120 verschiedenen Vogelarten auch das Leben des Palmenschwätzers, des dominikanischen Nationalvogels, studieren. Die fantastische Urlandschaft, verbunden mit ihren religiösen Vorstellungen, bildeten bereits um 2000 v. Chr. die Siboneyes und später die Taínos in zahlreichen Höhlenbildern ab, auf denen Wale, Fische und Insekten sowie ein Schamane (Behique) zu sehen sind.




Wasserfall El Limon:

Etwa 10 km in südöstlicher Richtung von Las Terrenas befindet sich das kleine, hübsche Dorf El Limon, ein kleines Bauerndorf, das in einer hügeligen Landschaft liegt. Etwa 2 km von diesem Dorf entfernt liegt der Wasserfall Saltos de Limon, der größte Wasserfall der Halbinsel und zweitgröße Wasserfall der gesamten Dominikanischen Republik. Atemberaubend schön wirken die Kaskaden des Wasserfalls El Limón, der versteckt im Regenwald liegt und ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Wer den Fußmarsch über zum Teil sehr schlammige Wege hinter sich hat, kann sich auf ein “prickelndes” Bad freuen. Das Wasser stürzt 50 m tief.








Jeepsafaris:

Wer im Hinterland der Dominikanischen Republik die Einheimischen in ihrer Ursprünglichkeit besuchen möchte, kann dieses per Jeep erkunden. Es werden auch geführte Touren angebote. Da die Verkehrswege in diesen Regionen hauptsächlich für Pferde und Esel gemacht wurden, kann es nach stärkeren Regenfällen durchaus auch mal etwas matschig werden...! Ein echtes Abenteuer !


Boca di Diabolo, das "Nasenloch des Teufels ". Auf dem Weg dorthin geht es vorbei an einer alten verlassenen Marmormine. Beeindruckend ist der angrenzende Gebirgszug, der mit unzähligen Säulenkakteen und Agaven bewachsen ist. Ein herrliches Panorama. Das "Nasenloch des Teufels" ist ein kleiner, vom Meer ausgewaschener Schlund. Bei entsprechender Brandung wird das ca. 20 m tiefer gelegene Wasser des Meeres in diesem Schlund verdichtet und eine Wasserfontäne schießt
nach oben. Je stärker die Brandung, je höher die Fontäne. Bei starkem Sturm schießen die Fontänen bis zu 80m hoch.










 

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